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Jüngste russische DrohnenangriffeEU-Kommissionspräsidentin stärkt baltische Staaten den Rücken

26.05.2026, 17:28 Uhr
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump verständigten sich im Sommer 2025 auf einen Zoll-Deal.

Russland macht die baltischen Staaten für Drohnenangriffe aus der Ukraine mitverantwortlich. Estland, Lettland und Litauen wehren sich - und erhalten Rückhalt von der EU.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den baltischen Staaten nach den jüngsten Drohnenvorfällen den Rücken gestärkt und russische Drohungen zurückgewiesen. «Europa steht in voller Solidarität und Einigkeit an der Seite Estlands, Lettlands und Litauens», sagte sie einem Treffen mit den Präsidenten der drei EU- und Nato-Länder in Vilnius. «Wenn die baltischen Staaten auf die Probe gestellt werden, wird ganz Europa auf die Probe gestellt.»

Estland, Lettland und Litauen grenzen an Russland und dessen Verbündeten Belarus. Im Zuge des Ukraine-Krieges hat es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in den drei Staaten gegeben. Bei ukrainischen Angriffen waren zuletzt wiederholt fehlgeleitete unbemannte Flugkörper in den Luftraum der EU- und Nato-Mitglieder eingedrungen und teils abgestürzt. Kiew hatte mit ihnen Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen. 

Unbelegte Vorwürfe und Drohungen aus Moskau

Moskau gibt den Balten daran eine Mitschuld. Ohne jeden Beleg beschuldigte Russland die baltischen Staaten, ukrainische Drohnenangriffe zu unterstützen und ihren Luftraum und ihr Staatsgebiet dafür zur Verfügung zu stellen. Lettland drohte es sogar unverhohlen mit Vergeltung. 

Die baltischen Staatschefs betonten, dass Russland der Aggressor sei und die Ukraine jedes Recht habe, sich zu verteidigen. Niemals aber hätten die drei Länder der Ukraine erlaubt, ihr Staatsgebiet für Verteidigungsschläge gegen Russland zu nutzen. Was an der Ostgrenze geschehe, sei keineswegs nur ein Problem der baltischen Staaten, sondern ein Test für die Sicherheit der gesamten EU, sagte der litauische Präsident Gitanas Nauseda nach dem Gespräch mit von der Leyen mit seinen Amtskollegen Alar Karis (Estland) und Edgars Rinkevics (Lettland). Estland, Lettland und Litauen sind enge Partner und Unterstützer der Ukraine, die sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion wehrt. Die Regierungen in Tallinn, Riga und Vilnius unterstützen die Ukraine militärisch, finanziell und humanitär.

Quelle: ntv.de, dpa

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