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Elf Landeshauptstädte beteiligtVeranstalter: Mehr als 20.000 Demonstranten für Prüfung rechtsextremer Parteien

12.04.2026, 16:32 Uhr
11-04-2026-Bayern-Muenchen-Ein-Schild-mit-der-Aufschrift-Voelkisch-nationalistisch-konservativ-sondern-verfassungsfeindlich-daher-AFD-Verbot-jetzt-pruefen-ist-auf-einer-Kundgebung-des-Wohn-und-Kulturzentrums-fuer-Gefluechtete-Bellevue-di-Monaco-zur-Pruef-Kampagne-zu-sehen-Die-Kampagne-PRUeF-fordert-dass-alle-rechtsextreme-Parteien-vom-Bundesverfassungsgericht-ueberprueft-werden
11.04.2026, Bayern, München: Ein Schild mit der Aufschrift «Völkisch-nationalistisch konservativ, sondern verfassungsfeindlich daher AFD-Verbot jetzt prüfen!» ist auf einer Kundgebung des Wohn- und Kulturzentrums für Geflüchtete «Bellevue di Monaco» zur «Prüf-Kampagne» zu sehen. Die Kampagne PRÜF fordert, dass alle rechtsextreme Parteien vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: dpa)

In Deutschland haben nach Angaben der Veranstalter am Wochenende mehr als 20.000 Menschen für eine Prüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht demonstriert.

In Deutschland haben nach Angaben der Veranstalter am Wochenende mehr als 20.000 Menschen für eine Prüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht demonstriert. Wie das Bündnis PRÜF mitteilte, beteiligten sich an Demos in elf Landeshauptstädten zusammengerechnet rund 24.300 Menschen an den Demonstrationen. Mit 6000 Teilnehmern gab es demnach die größte Aktion in Hamburg, gefolgt von München mit 4500 Teilnehmern.

Die Demonstrierenden forderten den Angaben zufolge die jeweiligen Landesregierungen auf, sich im Bundesrat für die Prüfung extremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht einzusetzen. In Magdeburg fand die laut den Veranstaltern von 1200 Menschen besuchte Demo parallel zum Landesparteitag der AfD Sachsen-Anhalt statt, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird und damit nach der Forderung ein Prüffall wäre. Hinter PRÜF steht als Gründer der Kabarettist und Satiriker Nico Semsrott.

Quelle: ntv.de, afp

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