Kurznachrichten

Verdacht auf Steuerhinterziehung Ex-Bankenchef in Cum-Ex-Geschäfte verwickelt: 51 Millionen Euro Schaden

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(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Er soll zwischen 2008 und 2010 zusammen mit weiteren Beschuldigten ein Cum-Ex-Leerverkaufsmodell erschaffen haben. Dadurch sollen über 51 Millionen Euro Steuern hinterzogen worden sein.

Darüber hinaus soll er 2021 Teile seines Immobilienvermögens in Deutschland an Familienangehörige übertragen haben. Mit Cum-Ex wird das Verschieben von Aktien rund um einen Dividenden-Stichtag herum bezeichnet, um sich vom Staat Kapitalertragsteuer "zurückzahlen" zu lassen, die erst gar nicht gezahlt wurden.

Bei dem nun Festgenommenen handelt es sich um einen ehemaligen Geschäftsführer einer inländischen Tochtergesellschaft einer ausländischen Bank mit Sitz in Frankfurt. Zuletzt war der 56-Jährige in den Niederlanden gemeldet. Die Generalstaatsanwaltschaft will den Mann nun nach Deutschland ausliefern lassen.


Quelle: ntv.de, AFP

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