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Briefwahl für AuslandsdeutscheExperten bezweifeln Erfolg einer Wahlanfechtung

24.02.2025, 13:39 Uhr
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Den Wahlberechtigten im Kreis Saalfeld-Rudolstadt könnte eine Wiederholung der Kreistagswahl ins Haus stehen. Das Landesverwaltungsamt prüft eine Wahlanfechtung der AfD gegen die Zulassung zweier konkurrierender AfD-Listen durch den Kreiswahlausschusss. (Foto: Jan Woitas/dpa)

Viele Auslandsdeutsche beklagen, ihre Wahlunterlagen zu spät erhalten zu haben. Die Parteienrechtsexpertin Sophie Schönberger hält es trotzdem für unwahrscheinlich, dass eine Wahlanfechtung in diesem Punkt Erfolg haben könnte. "Ich sehe keinen Hebel für eine Verfassungsklage", sagte die Co-Direktorin des Düsseldorfer Universitätsinstituts für Parteienrecht der "Zeit". Das hauchdünn unter der Fünf-Prozent-Hürde gebliebene BSW erwägt eine Klage mit dieser Begründung.

Über die Erschwernisse für viele Auslandsdeutsche bei der Wahl sagte Schönberger: "Das ist eine sehr ärgerliche Folge der kurzen Frist zwischen Vertrauensfrage und Neuwahlen. Ich verstehe, dass viele Menschen frustriert sind." Dennoch gebe es keinen verfassungsrechtlichen Anspruch auf Briefwahl. Sie sehe keine Vorschrift im Wahlrecht, die zum Beispiel eine bestimmte Frist für die Zustellung von Briefwahlunterlagen vorschreibe.

Quelle: ntv.de, dpa

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