Wirtschaftspläne unterstützenFacebook-Konzern Meta spendet eine Million Dollar zur Amtseinführung Donald Trumps

Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat eine Million Dollar für die Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Donald Trump gespendet. Eine Unternehmenssprecher bestätigte am Donnerstag die Summe, über die als erstes das "Wall Street Journal" berichtete. Trumps künftiger stellvertretender Stabschef Stephen Miller, sagte, Meta-Chef Mark Zuckerberg wolle wie andere führende Vertreter der Wirtschaft Trumps Wirtschaftspläne unterstützen. Die Beziehung des Tech-CEOs zu Trump gilt als schwierig. Trumps Account auf der Plattform wurde nach dem Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021 geschlossen. Anfang 2023 stellte das Unternehmen sein Konto wieder her.
Im Wahlkampf in diesem Jahr unterstützte Zuckerberg keinen Präsidentschaftskandidaten, äußerte sich aber positiv über Trump. Dennoch attackierte Trump den Unternehmer wiederholt. Im Juli veröffentlichte er in seinem Netzwerk Truth Social eine Nachricht, in der er drohte, Wahlbetrüger ins Gefängnis zu schicken. Dabei verwendete er einen Spitznamen für den Meta-CEO. "ZUCKERBUCKS, sei vorsichtig!", schrieb Trump.
Unternehmen machen traditionell einen großen Teil der Spender für die Amtseinführungen der US-Präsidenten aus. Eine Ausnahme bildete das Jahr 2009, als der damals neu gewählte Präsident Barack Obama sich weigerte, Spenden von Unternehmen anzunehmen. Für seine zweite Amtseinführung 2013 änderte er den Kurs. Facebook spendete weder für Bidens Amtseinführung 2021 noch für jene von Trump 2017.
Google gab jeweils 285.000 Dollar für Trumps erste Amtseinführung und Bidens Amtseinführung, wie aus den Unterlagen der Wahlkommission hervorgeht. Die Planungsorganisationen sind verpflichtet, die Herkunft ihrer Spendengelder offenzulegen, nicht aber, wie sie das Geld ausgeben. Microsoft spendete eine Million Dollar für Obamas zweite Amtseinführung, aber nur 500.000 Dollar für Trump im Jahr 2017 und Biden 2021.