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"Mehr als 40.000 verkauft"Französische Behörden rufen Zehntausende unsichere Kondome zurück

21.08.2026, 17:33 Uhr
Verpackte-Kondome-des-deutschen-Herstellers-Ritex-liegen-auf-einem-Haufen
(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Französische Behörden haben vor dem Gebrauch Zehntausender potenziell unsicherer Kondome gewarnt und rund 260.000 in Apotheken und Geschäften verkaufte Präservative zurückgerufen.

Französische Behörden haben vor dem Gebrauch Zehntausender potenziell unsicherer Kondome gewarnt und rund 260.000 in Apotheken und Geschäften verkaufte Präservative zurückgerufen. Labortests hätten bei zwei Produkten ergeben, dass sie platzen oder Löcher aufweisen könnten, teilten die Anti-Betrugs-Behörde DGCCRF und die Gesundheitsbehörde DGS am Freitag mit. Verbrauchern, die diese Kondome verwendet haben, wurde geraten, sich auf sexuell übertragbare Krankheiten testen zu lassen und bei Ausbleiben der Menstruation einen Schwangerschaftstest zu machen.

Zudem seien auf Online-Marktplätzen 30 Kondomvarianten entdeckt worden, denen das EU-Konformitätssiegel oder eine französische Beschriftung fehle, hieß es weiter. Davon seien rund 1000 Schachteln mit mehr als 40.000 Kondomen verkauft worden. Die Plattformen hätten zugesagt, die Angebote zu entfernen. Auf der Warnliste stehen unter anderem zwei Produkte des japanischen Herstellers Okamoto Industries sowie die Marken My Lubie und Friday Bae von Passage du Desir. Die betroffenen Unternehmen äußerten sich auf Anfrage zunächst nicht dazu.

Quelle: ntv.de, RS

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