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Vorbereitung von MordanschlägenGeneralbundesanwalt lässt weiteres Hamas-Mitglied festnehmen

24.01.2026, 13:56 Uhr
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Symbolbild. (Foto: dpa)

Die Bundesanwaltschaft hat ein weiteres mutmaßliches Mitglied der radikal-islamischen Hamas festnehmen lassen.

Dem Mann werde vorgeworfen, bei der Vorbereitung von Mordanschlägen auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und Europa geholfen zu haben, teilte die Karlsruher Anklagebehörde am Samstag mit. Demnach habe Mohammad S. in Absprache mit einem weiteren Beschuldigten im August 300 Schuss Munition beschafft.

Der im Libanon geborene Mann sei am Freitagabend bei seiner Einreise von Beirut am Flughafen Berlin-Brandenburg festgenommen worden. Er soll am Samstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden werde.

Die Bundesanwaltschaft hatte bereits im vergangenen Jahr mehrere Männer wegen der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung festnehmen lassen. Der britische Staatsangehörige Mohammed A. war im November im Wege der Rechtshilfe in London festgenommen worden, wenige Wochen davor drei weitere mutmaßliche Hamas-Mitglieder in Berlin. A. soll den Ermittlern zufolge im Sommer einen der drei anderen Beschuldigten in Berlin getroffen und von diesem fünf Pistolen sowie Munition entgegengenommen haben. Die Waffen habe er anschließend nach Österreich gebracht und in Wien eingelagert.

Quelle: ntv.de, RTS

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