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Nach Ausbruch des Iran-KriegsGroßhandelspreise in Deutschland im März um 4,1 Prozent gestiegen

14.04.2026, 08:38 Uhr
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(Foto: picture alliance / Presse- und Wirtschaftsdienst)

Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel sind im März und damit nach Ausbruch des Iran-Krieges kräftig gestiegen.

Zum Vorjahresmonat legten sie um 4,1 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Von Dezember bis Februar hatte die Veränderungsrate jeweils bei 1,2 Prozent gelegen.

Ein größerer Zuwachs als im März wurde im Vorjahresvergleich zuletzt im Februar 2023 verzeichnet, wie Destatis weiter mitteilte: "Ausschlaggebend für den hohen Preisanstieg im März 2026 waren die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten."

Dies zeigt sich insbesondere bei Mineralölerzeugnissen. Die Preise lagen hier im Durchschnitt um 17,8 Prozent über denen vom März 2025. Gegenüber dem Vormonat Februar 2026 stiegen sie ebenfalls deutlich (+18,8 Prozent). Wie Destatis weiter mitteilte, stiegen die Großhandelspreise in Deutschland insgesamt im März gegenüber Februar um 2,7 Prozent.

Der Großhandel dient als eine Art Scharnier zwischen Herstellern und Endkunden. Preisveränderungen kommen später und zumindest teilweise bei den Konsumenten an. Die Verbraucherpreise legten hierzulande im März um 2,7 Prozent zu – der höchste Wert seit Januar 2024. Insbesondere Kraftstoffe und Heizöl haben sich für die Verbraucher seit Beginn des Iran-Kriegs sprunghaft verteuert.

Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran ließ die Ölpreise jedoch am Dienstag sinken. Die Nordseesorte Brent und US-Leichtöl WTI verbilligen sich jeweils um bis zu rund drei Prozent auf 96,50 beziehungsweise 95,69 Dollar je Barrel. Der Iran wolle eine Einigung erzielen, sagte US-Präsident Donald Trump am Montag.

Quelle: ntv.de, rts

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