Personal nicht betroffenHapag-Lloyd-Chef möchte 1,2 Milliarden einsparen

Die Hamburger Großreederei Hapag-Lloyd hat sich ein Milliarden-Sparprogramm vorgenommen. Er wolle 1,2 Milliarden Euro einsparen, sagte Konzernchef Rolf Habben Jansen der "Süddeutschen Zeitung". "Das klingt nach einer Riesensumme, aber man darf nicht vergessen, dass unser Umsatz bei rund 20 Milliarden Euro liegt", sagte der Manager.
Hapag-Lloyd wolle etwa Leercontainer effizienter zurück nach Asien transportieren und plane deutliche Einsparungen bei den Terminalgebühren. "Wir wollen, dass unser transportiertes Volumen in den nächsten Jahren um 15 bis 20 Prozent wächst", sagte Habben Jansen weiter.
Auf die Frage nach Einsparungen bei den Personalkosten sagte Habben Jansen: "Ich erwarte, dass die Mitarbeiterzahl am Ende des Programms nicht wesentlich anders ist." Die Personalkosten machten bei der Reederei lediglich fünf Prozent des Umsatzes aus. "Wenn wir sparen wollen, müssen wir das woanders tun."