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Einschätzung des Handwerks Heizungstausch bis zum 1. Januar 2024 nicht umsetzbar

13.04.2023, 14:53 Uhr
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(Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich)

Die in der Bundesregierung geplante Vorgabe eines 65-Prozent-Anteils von Erneuerbaren Energien beim Heizungstausch ist nach Einschätzung des Handwerks zum 1. Januar 2024 nicht umsetzbar. Angesichts des notwendigen Vorlaufs und der sich abzeichnenden Zeitschiene der Gesetzgebung "erscheint ein Start der 65-Prozent-EE-Vorgabe erst ab 2025 realistisch", heißt es in einer Reuters am Donnerstag vorliegenden Stellungnahme des Zentralverbandes des Handwerks (ZDH). Auch der Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima (ZVSHK) fordert eine Verschiebung um mindestens sechs Monate auf frühestens den 1. Juli 2024.

In ihren Stellungnahmen zum Gesetzentwurf aus dem Wirtschafts- und dem Bauministerium kritisieren beide Verbände zudem einen Mangel an Technologieoffenheit beim erklärten Ziel, Heizungen klimafreundlicher zu gestalten. "Wenngleich das Konzept teilweise technologieoffen gestaltet ist, so werden die Wärmepumpentechnologie und die Wärmenetze als Technologien priorisiert", erklärte der ZDH. Die Vorgaben etwa für den Einbau einer Gasheizung, die später mit Wasserstoff betrieben werden könnten, seien "überzogen und leider geeignet, die Nutzung dieser Technologie zu verhindern".

Quelle: ntv.de, rts

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