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Deutlicher StimmungstrendHotelbranche blickt zunehmend optimistisch in die Zukunft

09.03.2023, 12:12 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Hoteliers und Restaurantbesitzerinnen blicken wieder so optimistisch nach vorn wie seit Beginn der Corona-Krise im März 2020 nicht mehr. Die Umsatzverluste in der Branche gehen zurück und die Geschäftserwartungen steigen, wie eine aktuelle Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes zeigt.

Die Erlöse im Gastgewerbe lagen demnach im Februar zwar immer noch 3,1 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Auf die kommenden drei Monate blickten die etwa 1900 befragten Hoteliers und Gastronomen aber zusehends positiver. Knapp 33 Prozent (Januar: 23 Prozent) rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, nur gut 20 Prozent (Januar: 27,6 Prozent) haben negative Geschäftserwartungen.

"Immer mehr Betriebe im Gastgewerbe zeigen sich nach der jahrelangen Durststrecke optimistisch gestimmt", sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllick. "Der Anteil der Pessimisten nimmt ab." Erfreulich sei zudem, dass nach dem Aufwärtstrend in der Ferienhotellerie 2022 nun auch der Geschäftsreise- und Städtetourismus anziehe. Zugleich belasteten explodierende Kosten und zunehmende Bürokratie die Betriebe sehr. Zur nachhaltigen Zukunftssicherung des von den Krisenfolgen besonders stark betroffenen Gastgewerbes forderte der Dehoga erneut konsequenten Bürokratieabbau, eine flexiblere Arbeitszeit sowie die dauerhafte Geltung der reduzierten Mehrwertsteuer für Speisen in Restaurants. "Die sieben Prozent müssen bleiben", betonte Zöllick.

Quelle: ntv.de, RTS

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