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Waldbrand in GohrischheideHunderte Helfer stoppen in der Nacht Ausbreitung Richtung Bundeswehrkaserne

04.07.2025, 10:39 Uhr
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Es brennt weiter an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

In der Gohrischheide in Sachsen haben hunderte Helfer in der Nacht zu Freitag weiter gegen einen großen Waldbrand gekämpft. Nach Angaben des Landratsamts Meißen dämmten sie unter anderem eine Ausbreitung der Flammen in Richtung einer Bundeswehrkaserne ein. Im Einsatz waren demnach mehr als 300 Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen. Ab Freitagmorgen sollte auch ein Bundeswehrhubschrauber die Löscharbeiten aus der Luft unterstützen.

Der Waldbrand nahe der Gemeinden Zeithain und Wülknitz an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg war am Dienstag ausgebrochen. Die Region liegt in einem Naturschutzgebiet mit früheren Truppenübungsplätzen. Erschwert wird die Brandbekämpfung teils durch Munitionsaltlasten im Boden. An einigen Stellen griff das Feuer auch auf Brandenburg über. Am Mittwoch und Donnerstag wurden aus Sicherheitsgründen einige Ortsteile auf sächsischem Gebiet evakuiert.

Die Evakuierung für Heidehäuser in der sächsischen Gemeinde Wülknitz war nach Angaben des Landratsamts vom Freitag weiterhin aktiv. Davon betroffen waren unter anderem rund 40 Bewohner einer Behindertenwohnstätte, die in anderen Einrichtungen untergebracht wurden. Die Bewohner des Zeithainer Ortsteils Neudorf konnten am Donnerstag zurück in ihre Häuser, die Evakuierung dort wurde aufgehoben.

Quelle: ntv.de, AFP

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