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Entwicklung zieht wieder anImmobilienpreise in Deutschland steigen zum Jahresbeginn um 2,2 Prozent

11.05.2026, 10:30 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Immobilienpreise haben zum Jahresbeginn in Deutschland angezogen.

Im ersten Quartal legten sie um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dies ergibt sich aus dem am Montag veröffentlichten Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp). Wohnimmobilien verteuerten sich um 2,3 Prozent. Der Anstieg resultierte vor allem aus der Entwicklung bei selbst genutztem Wohneigentum: Die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen legten insgesamt um 2,5 Prozent zu. Mehrfamilienhäuser verteuerten sich von Januar bis März dieses Jahres um 2,2 Prozent und damit schwächer als in den Vorquartalen.

Die Preise für Gewerbeimmobilien sind um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Dies geht aus dem Gewerbeimmobilienpreisindex hervor, den die Bundesbank in Kooperation mit vdpResearch erstmals veröffentlichte. Damit setzte sich laut Bundesbank die Aufwärtsbewegung, die Mitte 2024 begonnen hatte, fast unverändert fort. Zwischen 2022 und Mitte 2024 waren die Preise infolge der Corona-Pandemie vorübergehend zurückgegangen.

"Die Immobilienpreise in Deutschland sind erneut mit moderatem Rückenwind in das Jahr 2026 gestartet, sie haben damit den Aufwärtstrend des Vorjahres untermauert", erklärte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt zum Immobilienpreisindex. Es bleibe jedoch abzuwarten, ob sich die derzeit zu beobachtende Entwicklung im weiteren Jahresverlauf so fortsetzen werde. Offen sei insbesondere, wie sich der Iran-Krieg auf den Immobilienmarkt auswirke. In den Zahlen des ersten Quartals finde er noch wenig Niederschlag.

Quelle: ntv.de, rts

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