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Eurostat veröffentlicht erste SchätzungInflation im Euroraum schwächt sich im Juni auf 2,8 Prozent ab

01.07.2026, 12:47 Uhr
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(Foto: IMAGO / Wolfilser)

Die Inflation im Euroraum hat sich im Juni voraussichtlich abgeschwächt.

Der Preisanstieg im Jahresvergleich fiel mit 2,8 Prozent niedriger aus als im Mai mit 3,2 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Insbesondere die Energiepreise stiegen etwas weniger stark als im Vormonat.

Energieprodukte verteuerten sich im Vergleich zum Juni vergangenen Jahres um 8,7 Prozent, nach 10,8 Prozent im Mai. Dies war unter anderem in Deutschland spürbar, wo der Tankrabatt die Preise an den Tankstellen senkte. Bei der Dienstleistungen lag der Preisanstieg im Euroraum im Jahresvergleich bei 3,2 Prozent. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich um 1,6 Prozent und damit ebenfalls weniger stark als im Mai.

Die höchsten Inflationsraten verzeichneten Litauen (5,5 Prozent), Bulgarien (5,3 Prozent) und Kroatien (4,2 Prozent). Die niedrigsten Anstiege verzeichneten Malta (1,9 Prozent) sowie Estland und Frankreich (beide 2,0 Prozent).

Für Deutschland gaben die EU-Statistiker eine Inflationsrate von 2,4 Prozent an. Eurostat nutzt zur internationalen Vergleichbarkeit eine andere Berechnungsmethode als das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Die deutschen Statistiker hatten die Inflation für Juni am Dienstag auf 2,3 Prozent geschätzt. Sie schwächte sich im Vergleich zum Vormonat ab, Grund dafür war erneut der Tankrabatt, der allerdings Ende Juni ausgelaufen ist.

Quelle: ntv.de, dpa

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