IEA-BerichtInvestitionen in Rohstoff-Lieferketten gehen weltweit zurück

Die weltweiten Investitionen in die Lieferketten von wichtigen Rohstoffen wie Seltene Erden, Lithium oder Kobalt sind der Internationalen Energieagentur (IEA) im vergangenen Jahr gesunken.
Darüber hinaus habe sich die geografische Konzentration der Verarbeitungskapazitäten von Rohmaterialien, die für Zukunftstechnologien wie E-Mobilität und erneuerbare Energien wichtig sind, weiter verschärft, erklärte die Pariser Organisation am Donnerstag. Demnach entfielen in den vergangenen zwei Jahren mehr als drei Viertel des Kapazitätswachstums auf die bereits führenden Länder China und Indonesien.
Die EU und weitere Staaten haben sich auf die Fahne geschrieben, bei der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen unabhängiger zu werden, mehr selbst zu produzieren und zu recyceln. Trotz der Bemühungen um eine Diversifizierung der Lieferketten seien die Investitionen jedoch um neun Prozent zurückgegangen, erklärte die IEA. Sie machte insbesondere geopolitische Spannungen und Preisschwankungen dafür verantwortlich.