Digitale Einkaufswelt Jeder Vierte kann sich Einkauf in Smart Stores vorstellen

Fast jeder Vierte würde einer Umfrage zufolge in sogenannten Smart Stores einkaufen gehen. 23 Prozent der Befragten zeigten sich offen für diese vollautomatisierten Geschäfte, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Digitalverbandes Bitkom hervorgeht. Besonders beliebt ist die Idee demnach bei den 30 bis 49-Jährigen (29 Prozent), unter den 16- bis 29-Jährigen sind es 27 Prozent.
Unter Smart Stores werden Bitkom zufolge Geschäfte verstanden, in denen Einkäufe automatisch digital erfasst und etwa per Smartphone-App oder Kartenzahlung abgerechnet werden. Schlangestehen an der Kasse ist so nicht nötig.
Vorteile sehen die Befragten mit 34 Prozent vor allem für dünner besiedelte Regionen, wie der Verband weiter mitteilte. "Für ländliche Regionen liegt das Potenzial vor allem darin, dass in einem Smart Store hohe Personalkosten wegfallen, durch die ein Geschäft sonst häufig nicht rentabel wäre", erklärte Nastassja Hofmann von Bitkom.
26 Prozent sind laut Befragung überzeugt, dass sie durch die vollautomatisierten Läden Zeit sparen würden. 31 Prozent geben an, dass Tag und Nacht geöffnete Läden ihnen überdies den Alltag erleichtern würden.
"Bisher gibt es solche Smart Stores vor allem in den USA und Südkorea, aber auch in Deutschland werden sie zunehmend erprobt", erklärte Hofmann. Insgesamt rechnen 13 Prozent der Befragten laut Bitkom damit, dass es in zehn Jahren nur noch solche Läden geben wird.