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Seit Terrorangriff der HamasJournalistenvereinigung: 2024 mehr als 100 Medienschaffende getötet

10.12.2024, 17:37 Uhr
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(Foto: Robert Michael/dpa)

Mehr als 100 Medienschaffende weltweit sollen ihren Einsatz in diesem Jahr bereits mit dem Leben bezahlt haben. Wie die Internationale Journalistenvereinigung IFJ am Dienstag mitteilte, entfielen mehr als die Hälfte der laut ihr im laufenden Jahr getöteten 104 Medienmitarbeiter und Journalisten auf den Krieg zwischen der militant-islamistischen Hamas und Israel im Gazastreifen. Seit die Hamas den Krieg mit ihrem Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 auslöste, seien mindestens 138 Medienschaffende getötet worden, darunter 55 palästinensische Medienschaffende im aktuellen Kalenderjahr.

Doch auch die Zahl der Journalisten in Gefängnissen nehme zu. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sei sie von 427 auf 520 gestiegen. "Diese traurigen Zahlen zeigen einmal mehr, wie fragil die Pressefreiheit ist und wie riskant und gefährlich der Beruf Journalismus ist", sagte IFJ-Generalsekretär Anthony Bellanger.

Die Entwicklung falle zudem in eine kritische Zeit. "Das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit ist in einer Zeit, in der sich überall auf der Welt autoritäre Regime entwickeln, sehr real", sagte er. Was die Zahl der eingesperrten Pressevertreter angehe, seien China und Hongkong Spitzenreiter. Dort befänden sich 135 Journalisten hinter Gittern. Die Journalistenvereinigung ging davon aus, dass die Zahlen bis zum Ende des Jahres weiter steigen.

Quelle: ntv.de, AP

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