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Finanzielle Hilfe gefordert Jugendherbergen drängen auf staatliche Förderung für Sanierungen

04.03.2025, 13:08 Uhr
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Vor allem Familien und Freizeitgruppen übernachten immer weniger in Jugendherbergen. (Archivbild) (Foto: Swen Pförtner/dpa)

Die knapp 400 Jugendherbergen in Deutschland fordern für die Sanierung ihrer Häuser eine massive Förderung vom Staat. Andernfalls seien gerade Standorte in ländlichen Regionen von der Schließung bedroht, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH), Oliver Peters.

In den nächsten acht bis zehn Jahren müssten die Jugendherbergen bundesweit rund 30 Millionen Euro pro Jahr investieren. Vor allem für die energetische Sanierung und den behindertengerechten Umbau der Gebäude werde Geld benötigt. "Wir haben Altbestand, wir haben auch Burgen und Schlösser. Da ist es nicht damit getan, dass wir eine Heizung austauschen", betonte Peters.

Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH), das als gemeinnütziger Verband keine nennenswerten Gewinne erwirtschaften und keine hohen Rücklagen bilden dürfe, sei dafür auf staatliche Hilfe zwingend angewiesen. "Ist das nicht der Fall – da müssen wir offen und ehrlich sprechen – werden wir Häuser gerade im ländlichen Raum nicht über die nächsten Jahre weiterführen können", betonte der DJH-Hauptgeschäftsführer.

Quelle: ntv.de, dpa

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