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Sorge vor "gefährlichen Folgen"Kreml sieht Potenzial für Verhandlungen zwischen USA und Iran nicht ausgeschöpft

29.01.2026, 12:41 Uhr
Von-einer-freundschaftlichen-Atmosphaere-zwischen-Russen-und-Ukrainern-bei-Verhandlungen-koenne-keine-Rede-sein-sagt-Kremlsprecher-Peskow
(Foto: Ulf Mauder/dpa)

Russland hat angesichts der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Teheran zu Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran aufgerufen.

"Es ist klar, dass das Verhandlungspotenzial noch nicht ausgeschöpft ist", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten in Moskau.

Russland rufe weiterhin alle zur Zurückhaltung und zum Gewaltverzicht auf. Der Einsatz von Gewalt könne "Chaos in der Region verursachen und zu sehr gefährlichen Folgen führen", betonte Peskow.

Trump hatte der Führung im Iran am Mittwoch mit militärischer Gewalt gedroht, falls Teheran nicht über ein neues Atomabkommen verhandelt. Die USA seien "bereit, willens und fähig", den Iran anzugreifen, falls dies nötig sei. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erwiderte, die Streitkräfte des Landes hätten "ihre Finger am Abzug" und seien darauf vorbereitet, "unverzüglich und kraftvoll auf jegliche Aggression zu antworten".

Der Iran ist ein wichtiger Verbündeter Russlands. Bei der Niederschlagung der jüngsten Proteste im Iran waren nach Angaben von Aktivisten tausende Menschen getötet worden.

Quelle: ntv.de, AFP

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