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Verbotene Pestizide gefundenLidl nimmt Kreuzkümmel nach Foodwatch-Test aus dem Verkauf

05.06.2026, 14:54 Uhr
Das-Logo-von-Lidl-ist-am-14-10-2025-an-einer-Filiale-in-Muenchen-Bayern-zu-sehen-Nach-Anzahl-der-Filialen-ist-Lidl-der-groesste-Discounter-Konzern-der-Welt-Lidl-ist-ein-internationaler-Lebensmitteleinzelhaendler-und-Teil-der-Schwarz-Gruppe-mit-Hauptsitz-in-Neckarsulm-Deutschland
Das Logo von Lidl ist am 14.10.2025 an einer Filiale in München (Bayern) zu sehen. Nach Anzahl der Filialen ist Lidl der größte Discounter-Konzern der Welt. Lidl ist ein internationaler Lebensmitteleinzelhändler und Teil der Schwarz Gruppe mit Hauptsitz in Neckarsulm (Deutschland). (Symbolbild, Symbolfoto, Illustration, symbolisches Foto, illustratives Foto, Themenbild, allgemeines Bild, Themenfoto) (Foto: picture alliance/dpa)

Die Supermarktkette Lidl nimmt nach Angaben der Verbraucherorganisation Foodwatch eine Charge Kreuzkümmel ihrer Eigenmarke Kania aus dem Verkauf, bei der in einem Test von Foodwatch zwei in der EU verbotene Pestizide gefunden worden waren.

Die Supermarktkette Lidl nimmt nach Angaben der Verbraucherorganisation Foodwatch eine Charge Kreuzkümmel ihrer Eigenmarke Kania aus dem Verkauf, bei der in einem Test von Foodwatch zwei in der EU verbotene Pestizide gefunden worden waren. Lidl habe Foodwatch mitgeteilt, dass die betroffene Charge nicht mehr verkauft werde, teilte die Organisation am Freitag in Berlin mit.

Lidl erklärte demnach zwar, bei Nachkontrollen seien bei dem Kreuzkümmel keinerlei Auffälligkeiten festgestellt worden. Nach einer umfangreichen Risikobewertung habe das Unternehmen dennoch entschieden, die betroffene Charge aus dem Verkauf zu nehmen.

Laut der Mitte Mai veröffentlichten Untersuchung von Foodwatch enthalten in Deutschland verkaufter Reis, Tee sowie bestimmte Gewürze häufig Rückstände von in der EU verbotenen Pestiziden. Die Verbraucherschützer testeten 19 Produkte aus deutschen Supermärkten. Sie wählten dabei gezielt Produktkategorien aus, die selten oder gar nicht in der EU hergestellt werden und nach Daten von EU-Behörden häufig mit Pestiziden belastet sind. Bei drei Produkten waren gesetzliche Grenzwerte überschritten, eins war der Kreuzkümmel von Lidl, die beiden anderen ein Kreuzkümmel des Gewürzherstellers Fuchs und ein Chili-Mix von Rewe.

Quelle: ntv.de, afp

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