Löhne liegen unterhalb italienischer ArmutsgrenzeInsider: Delivery-Tochter Glovo muss 40.000 Lieferanten reguläre Arbeitsverträge anbieten

Die Delivery Hero-Tochter Glovo muss einem Insider zufolge eine Schlappe in einem italienischen Prozess hinnehmen.
Die Delivery Hero-Tochter Glovo muss einem Insider zufolge eine Schlappe in einem italienischen Prozess hinnehmen. Das Gericht verurteilte den dortigen Glovo-Ableger Foodinho dazu, seinen 40.000 Lieferfahrern reguläre Arbeitsverträge anzubieten, sagte ein Gerichtsmitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.
Der Essenslieferant Foodinho war vor einigen Wochen unter gerichtliche Aufsicht gestellt worden, weil das Unternehmen Beschäftigte ausgebeutet haben soll. Offiziellen Unterlagen zufolge lagen die Löhne der nominell selbstständigen Lieferfahrer bis zu 75 Prozent unter der italienischen Armutsgrenze von 1245 Euro pro Monat.