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Studie Mieten in Deutschland auch zum Jahresanfang 2023 gestiegen

13.04.2023, 12:21 Uhr
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Wohnanlagen an einer Fußgängerzone im Quartier "Mitte Altona" in Hamburg. (Foto: Christian Charisius/dpa)

Die Mieten in Deutschland ziehen einer Studie zufolge auch zu Jahresanfang spürbar an. Bundesweit stiegen die Angebotsmieten zwischen Januar und März binnen Jahresfrist um 7,4 Prozent für Bestandswohnungen und um 7,7 Prozent für Neubau-Mietwohnungen, wie die Immobilien-Plattform ImmoScout24 am Donnerstag mitteilte. Wohnungssuchende seien vor allem in den sieben größten Metropolen betroffen. Denn neben stark steigenden Angebotsmieten sei hier die Nachfrage und damit die Konkurrenz bei der Suche nach einer Mietwohnung besonders hoch. In der Folge suchten Menschen auch verstärkt im Speckgürtel von größeren Städten nach einer neuen Bleibe.

In den großen Ballungsräumen sehe man teilweise historische Entwicklungen im Vergleich zu Ende 2022. "Berlin und Stuttgart verzeichnen im Bereich der Neubau-Mietwohnungen innerhalb des ersten Quartals extreme Anstiege von rund acht und neun Prozent, die so nie dagewesen sind", sagte ImmoScout24-Geschäftsführerin Gesa Crockford. "Wie dramatisch die Entwicklung in den Metropolen tatsächlich ist, wird im Jahresvergleich deutlich." Denn binnen eines Jahres seien die Angebotsmieten im Bestand bis zu zwölf Prozent und im Neubau bis zu 20 Prozent gestiegen.

Quelle: ntv.de, rts

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