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Umbau der WirtschaftNachfrage nach Personal in MINT-Bereichen gewachsen

24.05.2022, 12:32 Uhr
Ein-Haus-mit-Solarpaneelen-auf-dem-Dach
Ein Haus mit Solarpaneelen auf dem Dach. (Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/A)

Mit dem Umbau der Wirtschaft vor allem im Energiebereich wächst die Nachfrage nach Personal in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) auf Rekordniveau.

Diese Fachkräftelücke lag im April bei 320.600 und damit rund doppelt so hoch wie vor Jahresfrist, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Mint-Report hervorgeht, den das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) zweimal jährlich erstellt. "In den letzten Jahren sind die Beschäftigungszahlen und Engpässe in den Bereichen Energie/Elektro und IT besonders stark gestiegen." IW-Experte Axel Plünnecke sagte, ohne die Zuwanderung in den vergangenen Jahren läge die sogenannte Mint-Lücke sogar schon über 600.000.

"Der Mint-Nachwuchs droht immer weniger zu werden", warnte Geschäftsführerin Indra Hadeler vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall. "Die negativen Effekte der pandemiebedingten Schulschließungen auf die Mint-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und der Rückgang der Mint-Studienanfängerzahlen hinterlassen tiefe Spuren." Rund 36 Prozent der Mint-Beschäftigten seien in der Metall- und Elektro-Industrie tätig. Daher sei die Sicherung des technisches Nachwuchses für die Industrie besonders wichtig, um über Innovationen die Weichen für Digitalisierung und Dekarbonisierung und damit für nachhaltiges Wachstum zu stellen.

Quelle: ntv.de, RTS

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