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Nahost-KriegGroßbritannien entsendet Kriegsschiff und Drohnenabwehr-Helikopter nach Zypern

03.03.2026, 20:40 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa/AFP Pool via AP)

Nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern hat der britische Premierminister Keir Starmer die Entsendung eines Kriegsschiffs und von Helikoptern zur Drohnenbekämpfung bekanntgegeben.

Nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern hat der britische Premierminister Keir Starmer die Entsendung eines Kriegsschiffs und von Helikoptern zur Drohnenbekämpfung bekanntgegeben. Die "HMS Dragon" und mehrere Hubschrauber würden für "Defensiveinsätze" zur Insel geschickt, erklärte Starmer am Dienstag im Onlinedienst X. Er habe mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides gesprochen und ihn über die Entsendung informiert.

"Großbritannien setzt sich uneingeschränkt für die Sicherheit Zyperns und der dort stationierten britischen Militärangehörigen ein", fügte Starmer an. London werde "stets im Interesse Großbritanniens und unserer Verbündeten handeln".

Auch Frankreich unterstützt Zypern nach offiziellen Angaben mit Militärgerät. Die französische Marine werde eine Fregatte mit Raketen- und Drohnenabwehrwaffen entsenden, erklärte ein zyprischer Regierungssprecher. Zuvor hatte bereits Griechenland zwei Fregatten und F-16-Kampfjets entsandt.

In der Nacht zum Montag war eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen, Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden.

Zwei weitere Drohnen wurden laut der zyprischen Regierung abgefangen. Aus zyprischen Regierungskreisen hieß es, die Drohnen seien vermutlich aus dem nahen Libanon von der pro-iranischen Hisbollah-Miliz gestartet worden.

Bei den Militärstützpunkten Akrotiri im Süden und Dekelia im Südosten Zyperns handelt es sich um britische Überseegebiete.

Quelle: ntv.de, AFP

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