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Vermögensbarometer des DSGVNur noch jeder Dritte fühlt sich finanziell gut aufgestellt

25.10.2022, 12:04 Uhr
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Viele Pflegeheime erhöhen nun die Preise für einen Pflegeplatz. Nicht alle Betroffenen können das finanziell gut stemmen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

In Deutschland fühlt sich einer Umfrage zufolge nur noch jeder Dritte finanziell gut aufgestellt. Im vergangenen Jahr hatten noch 43 Prozent der Befragten im Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) diese Angabe gemacht. "Rund 90 Prozent der Befragten treibt die Inflation um", erklärte DSGV-Präsident Helmut Schleweis bei der Vorstellung der diesjährigen Erhebung am Dienstag.

"Etwa zwei Drittel der Befragten verzichten in ihrem Alltagsleben auf früher übliche Ausgaben", erklärte Schleweis weiter. "Mehr als die Hälfte will sich weiter einschränken."

Immer öfter sind neben Haushalten mit niedrigen Einkommen auch besser Verdienende betroffen. "Der Druck kommt auch in der Mittelschicht an, die bisher vergleichsweise gut über die Runden gekommen ist und nicht von staatlichen Transferleistungen abhängig war", erklärte der DSGV-Präsident.

DSGV-Präsident Schleweis rechnet zwar mit weiteren Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank. Angesichts der hohen Inflation bleibe der Realzins jedoch voraussichtlich "deutlich im Minus". Vor diesem Hintergrund sollten Sparer verstärkt langfristig angelegtes Wertpapiersparen ins Auge fassen, denn in den kommenden Jahren sei mit einer Erholung der Aktienmärkte zu rechnen, riet er.

Quelle: ntv.de, AFP

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