Wachstum in OstmärktenOst-Ausschuss sieht steigende Chancen für deutsche Wirtschaft in Mittel-, Ost- und Zentralasien

Die deutsche Wirtschaft sieht große Chancen im Handel mit Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien. "Der deutsche Osthandel gewinnt weiter an Zugkraft für die gesamte deutsche Wirtschaft", erklärte die Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Cathrina Claas Mühlhäuser, am Montag. "Entgegen dem Trend sind unsere Exporte in die Region kräftig gewachsen." Vor allem der Export nach Polen und in die Ukraine habe sich im ersten Halbjahr 2025 "herausragend" entwickelt.
Das deutsch-polnische Handelsvolumen stieg von Januar bis Juni dieses Jahres um 4,6 Milliarden Euro auf den Rekordwert von über 90 Milliarden Euro, wie der Ost-Ausschuss in Berufung aus Zahlen des Statistischen Bundesamts mitteilte - das ist ein Plus von 5,4 Prozent. Damit liege Polen als fünftwichtigster Handelspartner Deutschlands nur noch knapp hinter Frankreich.
Die deutschen Exporte nach Polen mit einem Volumen von 49,4 Milliarden Euro überträfen die Exporte nach China mit 41,4 Milliarden Euro bereits deutlich. China ist nach den USA Deutschlands zweitwichtigster Handelspartner.