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Rund 1.500 Beamte mehrPolizei: Sicherheitslage an Karneval angespannter als sonst

18.02.2025, 15:50 Uhr
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(Foto: Bodo Schackow/dpa)

Nach dem Anschlag in München und anderen Gewalttaten in Deutschland bereitet sich die Polizei in Köln mit einem strengen Sicherheitskonzept auf die Karnevalstage vor. "Die Sicherheitslage nach den Taten radikalisierter Einzeltäter ist angespannter als in den Vorjahren", sagte Polizeidirektor Martin Lotz. Konkrete Hinweise auf Anschlagspläne gebe es zwar nicht - umso mehr sei man aber gefordert, auf alles eingestellt zu sein.

Angriffe mit Autos wie in München seien nur ein Szenario, das man bedenken müsse, sagte Lotz. Ein anderes seien etwa Attacken mit Messern oder "anderen gefährlichen Alltagsgegenständen". Es werde wieder Messer-Kontrollen geben, kündigte er an. Überall dort, wo Karneval gefeiert werde, gelte ein Verbot. Auch werde die Polizei versuchen, die Absicherung der Karnevalsumzüge zu intensivieren. Die Stadt will sogenannte Überfahrsperren zum Schutz vor "Überfahr-Taten" aufstellen. Das sei mittlerweile Standard.

An den Karnevalstagen will die Kölner Polizei in der Spitze rund 1.500 Beamte mehr aufbieten als an normalen Tagen. Auch das Ordnungsamt ist mit mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Großeinsatz. Hinzu kommen rund 1.200 Mitaraberinnen und Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma. Der Höhepunkt der Karnevalszeit beginnt in Köln an Weiberfastnacht (27. Februar). Hunderttausende Menschen werden auf den Beinen sein.

Wie das Konzept in den Details angepasst wird, lässt die Polizei aus Sicherheitsgründen zugleich offen. "Was wir ändern, werde ich der Gegenseite oder potenziellen Attentätern sicherlich nicht vorher erzählen", sagte Lotz.

In verschiedenen Städten war es in den vergangenen Monaten zu tödlichen Gewalttaten gekommen, etwa in Magdeburg und München. Täter fuhren dort Menschen mit Autos an, es gab Tote und Verletzte.

Quelle: ntv.de, dpa

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