Verkauf oder AbspaltungRaiffeisen Bank verschiebt mögliche Russland-Abspaltung auf Jahresende

Die Raiffeisen Bank International (RBI) kann ihren Zeitplan bezüglich eines möglichen Russland-Ausstiegs nicht einhalten. Man strebe nun eine mögliche Abspaltung des Geschäfts bis Ende Dezember an, sagte Bankchef Johann Strobl in einer Telefonkonferenz. Zuvor hatte der Manager eine mögliche Abspaltung des umstrittenen Geschäfts Ende September angekündigt. "Aus heutiger Sicht ist das unwahrscheinlich", so Strobl.
Die Bank arbeite weiter an den beiden Optionen Verkauf oder Abspaltung und sei nach wie vor in Gesprächen mit den zahlreichen Aufsichtsbehörden. Ein möglicher Verkauf sei ebenfalls noch auf dem Tisch. "Wir sind nach wie vor entschlossen, eine Lösung zu finden", sagte Strobl. Diese könne allerdings mit zusätzlichen Kosten verbunden sein.