Kurznachrichten

"Krieg über Region hinaus"Revolutionsgarden drohen mit Eskalation bei neuen Angriffen

20.05.2026, 11:32 Uhr
Das-von-Sepahnews-dem-Nachrichtenkanal-der-Islamischen-Revolutionsgarden-herausgegeben-Foto-vom-05-12-2025-zeigt-einen-Start-von-Raketen-und-Drohneneinheiten-waehrend-einer-militaerischen-Uebung-der-Islamischen-Revolutionsgarden-im-Persischen-Golf-und-in-der-Strasse-von-Hormus
Das von Sepahnews dem Nachrichtenkanal der Islamischen Revolutionsgarden herausgegebene Foto vom 05.12.2025 zeigt einen Start von Raketen- und Drohneneinheiten während einer militärischen Übung der Islamischen Revolutionsgarden im Persischen Golf. (Foto: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire)

Irans Revolutionsgarden (IRGC) drohen nach neuen Ultimaten von US-Präsident Donald Trump mit einer überregionalen Eskalation.

Irans Revolutionsgarden (IRGC) drohen nach neuen Ultimaten von US-Präsident Donald Trump mit einer überregionalen Eskalation. In einer Mitteilung schrieben die IRGC laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim, bei neuen Angriffen Israels und der USA werde der "Krieg diesmal über die Region hinausreichen".

Es werde schwere Angriffe an Orten geben, die bisher nicht erwartet würden, hieß es weiter. Bereits am Dienstag hatte der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi Bereitschaft für neue Eskalation gezeigt.

Am Montag hatten die iranischen Revolutionsgarden mit der Erhebung von Gebühren für Unterwasserkabel gedroht. US-Präsident Donald Trump hatte später erklärt, einen für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran verschoben zu haben, weil die Verhandlungen mit Teheran "sehr positiv" verliefen. Seine Entscheidung gehe auf eine Bitte der Golfstaaten Katar, Saudi-Arabien und der Vereinigten Arabischen Emirate zurück, hatte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social erklärt.

Trump hatte dem Iran zuletzt wieder mit Angriffen gedroht, nachdem die Verhandlungen über ein dauerhaftes Kriegsende ins Stocken gekommen waren. Zur Hauptbedingung machte der US-Präsident, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe.

Quelle: ntv.de, dpa

Regionales