Kooperation gegen AngriffeRheinmetall und Deutsche Telekom entwickeln Drohnenabwehr für zivile Infrastruktur

Der Rüstungskonzern Rheinmetall und die Deutsche Telekom wollen gemeinsam eine Drohnenabwehr für zivile Objekte entwickeln.
Ergänzt werde das System durch Maßnahmen gegen Hackerangriffe, teilte Rheinmetall am Montag mit. "Die Bedrohung durch Drohnen ist hochgradig digital", betonte Armin Papperger, der Chef des Rüstungskonzerns. "Deshalb braucht ihre Abwehr die Verbindung aus Sensorik, Effektoren und sicheren Kommunikationsnetzen."
Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit Längerem an der Erkennung und Bekämpfung von Drohnen zusammen. Die Telekom nutzt spezielle Sensoren, die an Mobilfunkmasten montiert werden können, um über die Funksignale von Fernsteuerungen Drohnen zu orten. Diese Technologie kam unter anderem bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 zum Einsatz. Zudem erforscht der Bonner Konzern, wie sich über das Mobilfunknetz gesteuerte Drohnen aufspüren lassen. Rheinmetall kooperiert mit der Hamburger Polizei und der dortigen Hafenbehörde bei der Weiterentwicklung des Drohnenschutzes in diesem Areal.