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Debatte um BündnistreueRutte weist Spekulationen über Rückzug der USA aus der Nato zurück

17.06.2026, 11:53 Uhr
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(Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa)

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat Befürchtungen über einen Rückzug der USA aus dem Verteidigungsbündnis zurückgewiesen.

Die Anpassung der US-Beiträge zum Nato-Streitkräftemodell bedeuteten nicht, dass die USA sich von ihren Alliierten abwenden würden, sagte Rutte bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel. "Das entspricht nicht der Realität", bekräftigte er.

Die USA hätten ihr Bekenntnis zur Nato "unmissverständlich" klar gemacht, argumentierte Rutte. Das Streitkräftemodell der Nato sei in der Vergangenheit zu stark von Washington abhängig gewesen, fügte er hinzu. Die anderen Verbündeten müssten nun mehr beitragen und hätten dies zum Teil schon getan. Das "Gesamtbild" sehe gut aus.

Das US-Verteidigungsministerium hatte die Nato-Verbündeten Anfang Juni darüber informiert, dass es seine Beiträge zum sogenannten Nato Force Modell reduzieren werde. Dieses bildet den übergeordneten Rahmen dafür, wie nationale Streitkräfte dem Bündnis im Verteidigungsfall zur Verfügung gestellt werden. Die Informationen über die einzelnen Beiträge sind geheim, Medienberichten zufolge wollen die USA aber künftig unter anderem deutlich weniger strategische Bomber und Kampfjets bereitstellen.

Die Verteidigungsministerinnen und -minister der Nato diskutieren am Donnerstag unter anderem über die US-Beiträge zur Nato. Auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wird zu dem Treffen erwartet. Es ist die letzte Zusammenkunft auf Ministerebene vor dem Nato-Gipfel Anfang Juli in Ankara.

Quelle: ntv.de, AFP

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