Kurznachrichten

Winterchaos auf den StraßenSchnee und Glätte führen bundesweit zu zahlreichen Unfällen mit Toten und Verletzten

24.11.2025, 11:33 Uhr
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Bei Schnee und Glätte ist es auf Deutschlands Straßen zu zahlreichen Unfällen mit mehreren Toten und Verletzten gekommen.

In Bayern starben mindestens drei Menschen bei einem Unfall mit zwei Lastwagen und einem Auto auf der Autobahn 93 nahe Maxhütte-Haidhof. Dort war es laut Polizei glatt. Außerdem seien zwei Menschen lebensgefährlich und mehrere Menschen leicht bis mittelschwer verletzt worden.

Laut Deutschem Wetterdienst ist es der erste größere Wintereinbruch der Saison in Deutschland. Auch bei einem Unfall auf glatter Fahrbahn der Autobahn 81 bei Geisingen in Baden-Württemberg kam ein Mensch ums Leben. Einzelheiten zum Unfallhergang und zum Todesopfer gab die Polizei auch mehrere Stunden später nicht bekannt. Noch ist unklar, ob Glatteis die Ursache für den Unfall war, das Auto sei aber ins Schleudern gekommen, sagte eine Polizeisprecherin.

Glatteis könnte nach Einschätzung der Polizei auch einen Unfall auf der Landstraße 354 im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg verursacht haben. Dort war ein Auto ins Schleudern gekommen und gegen einen Lastwagen geprallt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

In Mittelhessen wurden in der Nacht neun Menschen bei Dutzenden Unfällen durch Glätte und Schnee verletzt. Darunter gelte eine Frau als schwer verletzt, weil sie in ein Krankenhaus gekommen sei, sagte eine Polizeisprecherin. Insgesamt habe es im Gebiet der Polizei Mittelhessen zwischen Sonntagabend, 18.00 Uhr, und dem Morgen 38 Glätteunfälle gegeben, sagte sie. Die meisten davon seien auf Schneefall und daraus resultierende Glätte zurückzuführen.

In anderen Bundesländern berichteten die Polizeipräsidien ebenfalls von zahlreichen Glätteunfällen, die aber in den allermeisten Fällen glimpflich ausgingen. So kamen in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Glätte und des Schneefalls zwischen 6.30 Uhr und 8.00 Uhr einige Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit ins Schleudern, teilte die Polizei mit. Mindestens 20 Unfälle soll es in dieser Zeit in dem Bundesland gegeben haben, mehrere Fahrer und Fahrerinnen wurden leicht verletzt.

Quelle: ntv.de, dpa

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