Kurznachrichten
RT darf weiter sendenSchweiz übernimmt neuestes EU-Sanktionspaket
25.03.2022, 16:00 Uhr
Die Schweiz setzt auch das vierte Sanktionspaket der Europäischen Union um. Die Ausfuhr von Gütern für den Energiesektor und damit verbundene Dienstleistungen würden neu untersagt, teilt die Regierung mit.
Zudem werde ein Einfuhrverbot von Eisen- und Stahlerzeugnissen aus Russland sowie ein Verbot der Ausfuhr von Luxusgütern eingeführt. Im Finanzbereich würden Transaktionen mit einigen staatseigenen Unternehmen verboten.
Die Maßnahmen träten am 25. März um 23.00 Uhr in Kraft. Dagegen dürften die russischen Sender Sputnik und Russia Today in der Schweiz weiter verbreitet werden. Damit weicht das neutrale Land in einem Punkt von einem früheren Sanktionspaket der EU ab.