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Behörden warnen vor RisikenSommerliche Temperaturen erhöhen Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands

30.04.2026, 13:57 Uhr
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Teils sommerliche Temperaturen und Trockenheit steigern die Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands.

Spaziergänger und Autofahrer sollten daher Hinweise von Feuerwehr, Behörden und Versicherern beachten. Fragen und Antworten:

Laut dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdiensts (DWD) bestand am Donnerstag vor allem in Süddeutschland und in Teilen Ostdeutschlands eine hohe Waldbrandgefahr. In den kommenden Tagen muss vor allem im Osten mit weiter steigenden Gefahren gerechnet werden. Regional galt sogar die höchste Gefahrenstufe fünf auf dem DWD-Index.

Nein, von März bis Oktober gilt ein absolutes Rauchverbot in den Wäldern. In mehreren Bundesländern wie Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern ist das Rauchen im Wald sogar ganzjährig untersagt.

Zigaretten sollten auch nicht aus Autos oder Zügen geworfen werden, denn schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Straßen oder Bahntrassen. Der Brennglaseffekt durch achtlos entsorgte Flaschen oder Glasscherben ist nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbands dagegen wissenschaftlich gesehen ein Mythos - dennoch gehört auch dieser Müll nicht in den Wald.

Lager- und Grillfeuer sind nur an gekennzeichneten Feuerstellen erlaubt. Ansonsten darf im und am Wald kein Feuer entfacht werden. In der Regel ist dabei eine Entfernung von hundert Metern zum Waldrand einzuhalten, in einigen Bundesländern sind es mindestens 50 Meter. Das Feuer ist stets gut zu beaufsichtigen. Glutreste können auch nach Stunden oder Tagen noch Feuer auslösen.

Quelle: ntv.de, AFP

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