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Freihandel, Austausch, TourismusSpaniens Premier Sánchez spricht mit Xi in Peking über Handelsfrage

09.09.2024, 15:14 Uhr
Die-Nationalflagge-von-Spanien-Das-Land-verzeichnete-im-zweiten-Quartal-das-deutlichste-Wachstum-im-Euroraum
(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat auf seiner China-Reise mit Staatschef Xi Jinping und anderen hochrangigen Vertretern der Volksrepublik verhandelt. Sánchez sprach zunächst mit Regierungschef Li Qiang und Parlamentspräsident Zhao Leji, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Anschließend traf er sich im Gästehaus der Regierung mit Xi.

Beide Politiker sprachen sich für Freihandel und die Förderung von kulturellem Austausch und Tourismus aus, kündigten aber keine konkreten Schritte im Streit um Elektrofahrzeuge an, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Xi sagte: "Wir hoffen, dass Spanien weiterhin ein faires, gerechtes, sicheres und diskriminierungsfreies Geschäftsumfeld für chinesische Unternehmen bietet, damit diese dort investieren und Geschäfte tätigen können."

Sánchez sagte, Spanien unterstütze die Grundsätze des freien Handels und offener Märkte und sei gegen einen Handelskrieg. Sánchez nahm auch an einem Forum für spanische und chinesische Unternehmen in Peking teil. Später sollte er nach Shanghai weiterreisen. Für Dienstag sind dann mehrere Wirtschaftstermine und die Eröffnung eines Cervantes-Instituts geplant, das der Förderung der spanischen Kultur und Sprache gewidmet ist.

Zuletzt hatte Sánchez China im März 2023 besucht, als sein Land die rotierende EU-Ratspräsidentschaft innehatte. Seine jetzige Reise fällt in eine Zeit, in der die EU China mit hohen Strafzöllen gegen die Einfuhr chinesischer E-Autos verärgert hat. Spanien gehörte zu den Ländern, die für die Einführung von Zöllen in Höhe von 36,7 Prozent auf chinesische E-Autos stimmten. Die chinesische Regierung reagierte mit einer Untersuchung von Schweinefleischimporten aus der EU. Ungeachtet der Spannungen hat Spanien die Pläne des chinesischen Automobilherstellers Chery begrüßt, ein Werk für Elektrofahrzeuge in Barcelona zu eröffnen.

Quelle: ntv.de, AP

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