Im ersten HalbjahrStaatliche Förderbank KfW hat überdurchschnittlich hohen Konzerngewinn erzielt

Die staatliche Förderbank KfW hat trotz des schwierigen Umfeldes im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben einen überdurchschnittlich hohen Konzerngewinn von 885 Millionen Euro erzielt. Im Vergleichszeitraum des Ausnahmejahres 2022 waren es allerdings noch 949 Millionen Euro, wie das Institut am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. «Das erste Halbjahr 2023 war insgesamt herausfordernd für Wirtschaft und Gesellschaft», sagte Vorstandschef Stefan Wintels.
Nach dem von Krisenhilfen geprägten Vorjahreszeitraum infolge des Ukraine-Krieges verzeichnete die KfW eine Normalisierung der Fördernachfrage im Inland. Im vergangenen Jahr hatten vor allem die Milliarden, die der Bund zur Sicherung der Energieversorgung sowie zur Entlastung von Haushalten und Unternehmen beschloss, das Fördervolumen des Instituts in die Höhe schießen lassen.
Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres sank das gesamte Fördervolumen der Bankengruppe auf 58,7 Milliarden Euro nach 95,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei verringerte sich das Fördervolumen im Inland von 87 Milliarden auf 42,8 Milliarden Euro. Zu dem Rückgang trug den Angaben zufolge neben dem Auslaufen von Corona-Sonderprogrammen unter anderem auch eine verhaltenere Kreditnachfrage wegen der gestiegenen Zinsen bei.