Wasserspar-Appell in SchwedenStockholm ruft 1,5 Millionen Einwohner wegen Problemen bei Aufbereitung zum Trinkwassersparen auf

Die schwedische Hauptstadt Stockholm hat die rund 1,5 Millionen Bewohner und die Unternehmen aufgerufen, in den kommenden Wochen Trinkwasser zu sparen. Das Wasser im See Mälaren, aus dem die Stadt Trinkwasser gewinnt, sei "ungewöhnlich warm" - das beeinträchtige die Wasseraufbereitung und daher könne weniger Trinkwasser produziert werden, teilte die Behörde Vatten och Avfall (Wasser und Abfall) am Freitag mit. Alle Einwohner und Unternehmen seien aufgerufen, ihren Trinkwasserverbrauch einzuschränken.
An diesem Wochenende und in der kommenden Woche kämen viele Einwohner der Stadt zurück aus dem Urlaub, erklärte die Behörde. "Wir wissen aus vergangenen Jahren, dass dann sehr viel Trinkwasser verbraucht wird." Sie rief dazu auf, den Rasen nicht zu sprengen, keine Pools zu befüllen, keine Autos zu waschen und Wasch- und Spülmaschine nur voll beladen laufen zu lassen. Kurz Duschen sei besser als Baden.