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Probleme im EZB-ZahlungssystemTarget-Störung wirkt weiter nach

28.02.2025, 13:45 Uhr
EZB-in-Frankfurt
EZB in Frankfurt (Foto: Arne Dedert/dpa)

Die Folgen der Störung im Zahlungssystem Target der Europäischen Zentralbank (EZB) könnten laut Bundesbank auch einen Tag danach noch spürbar sein. Von dem Störfall seien auch Massenzahlungen betroffen gewesen, die über Clearingsysteme abgewickelt und über das Zahlungsnetzwerk Target 2 (T2) verbucht würden, teilte die Bundesbank am Freitag mit.

Von den zeitlichen Verzögerungen seien auch die Großzahlungen betroffen gewesen, die für die Abwicklung am Freitag eingereicht worden seien. Dies seien insbesondere Gehalts- und Rentenzahlungen sowie Sozialleistungen. "Dies könnte dazu führen, dass Gutschriftseingänge am heutigen Tage erst zu einer späteren Uhrzeit als üblich auf den Girokonten der Zahlungsempfänger gutgeschrieben werden," erklärte die Bundesbank.

Am Donnerstag war es zu stundenlangen Störungen auf den EZB-Plattformen T2 für große Zahlungen und T2S für Wertpapierübertragungen gekommen. Erst am Donnerstagabend konnten diese wieder behoben werden. Die Probleme waren laut EZB auf einen technischen Fehler zurückzuführen und nicht auf einen Hackerangriff.

Quelle: ntv.de, rts

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