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Beendigung des Ukraine-KriegsTrump drängt Ukraine zu schnellerem Vorankommen in Verhandlungen

19.12.2025, 09:37 Uhr
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(Foto: IMAGO/ABACAPRESS)

US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine am Donnerstag zu mehr Tempo in den Verhandlungen über einen Plan zur Beendigung des Ukraine-Krieges gedrängt.

Die Verhandler kämen "der Sache näher, aber ich hoffe, die Ukraine bewegt sich schnell", sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. "Ich hoffe, die Ukraine bewegt sich schnell, weil Russland da ist", fügte er hinzu. "Jedes Mal, wenn sie sich zu viel Zeit lassen, ändert Russland seine Meinung."

Für das Wochenende sind nach Angaben des Weißen Hauses in Miami Verhandlungen zwischen Vertretern der USA und Russlands über den Plan angesetzt. Das Magazin "Politico" berichtete, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner voraussichtlich auf US-Seite an den Gesprächen teilnehmen werden. Für Russland werde der Kreml-Berater Kirill Dmitrijew am Verhandlungstisch sitzen. Das Weiße Haus äußerte sich nicht zu den Delegationen beider Seiten.

Vertreter der Ukraine und der USA setzen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Freitag ihre Gespräche über die Beendigung des russischen Angriffskrieges fort. "Am Freitag und Samstag wird unser Team in den Vereinigten Staaten von Amerika sein, sie sind bereits auf dem Weg dorthin", sagte Selenskyj am Donnerstag in Kiew. Nach seinen Angaben werden möglicherweise auch europäische Politiker an den Gesprächen teilnehmen. Zu den Mitgliedern der ukrainischen Delegation machte Selenskyj keine Angaben.

Zuletzt hatte es zahlreiche internationale diplomatische Bemühungen gegeben, um den seit fast vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Witkoff und Kushner trafen sich im November mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml und in den vergangenen Tagen in Berlin unter anderem mit Selenskyj und dem ukrainischen Chefunterhändler Rustem Umerow.

Nach Angaben aus verschiedenen Quellen gibt es Fortschritte bei der Frage künftiger Sicherheitsgarantien für Kiew; hoch umstritten ist weiterhin die Frage möglicher Gebietsabtretungen der Ukraine.

Kreml-Chef Putin hatte am Mittwoch erklärt, die Ziele Russlands in der Ukraine würden "mit Sicherheit erreicht". Sollte dies nicht auf diplomatischem Weg möglich sein, werde Russland die ukrainischen Gebiete "mit militärischen Mitteln" erobern, fügte der Kreml-Chef hinzu. Selenskyj wertete Putins Aussagen als Beleg für dessen Willen zur Fortführung des Ukraine-Kriegs.

Quelle: ntv.de, AFP

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