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Rückholaktion geplantTui will noch am Dienstag festsitzende deutsche Touristen aus dem Nahen Osten zurückholen

03.03.2026, 09:35 Uhr
Die-Bundesregierung-rechnet-nicht-mit-einer-umfangreichen-staatlichen-Rueckholaktion-fuer-deutsche-Touristen-wie-nach-der-Pleite-von-Thomas-Cook-2019
(Foto: Jonas Walzberg/dpa)

Der Reisekonzern Tui will nach Möglichkeit noch am Dienstag damit beginnen, im Nahen Osten festsitzende deutsche Touristen nach Deutschland zu holen.

"Wir hoffen, dass wir heute mit der Rückholaktion beginnen können", sagte Tui-Chef Sebastian Ebel am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Demnach befinden sich rund 30.000 deutsche Touristen in der Region, davon etwa 10.000 Tui-Kunden. Sie können wegen der Flugraumsperrungen infolge des Iran-Krieges nicht ausreisen.

Ebel zufolge sollen die ersten Flüge nach München gehen. Tui arbeite dabei mit den Airlines Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways zusammen. Die eigene Airline Tuifly halte ebenfalls Maschinen bereit, um "sobald wir die Erlaubnis bekommen, dorthin zu fliegen und Kunden möglichst zügig abzuholen".

"Bei 10.000 Kunden, die wir dort haben, ist das sicherlich etwas, was einige Tage dauern wird", sagte Ebel weiter. Voraussetzung sei, dass sichere Luftkorridore zur Verfügung stünden.

Quelle: ntv.de, AFP

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