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0,2 Prozent Anstieg erwartetUS-Erzeugerpreise bleiben unverändert – Inflationssorgen gedämpft

13.08.2026, 15:32 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Die US-Hersteller haben ihre Preise im Juli überraschend nicht angehoben und damit Inflationssorgen gedämpft.

Die Erzeugerpreise blieben im Vergleich zum Vormonat unverändert, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Anstieg von 0,2 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Juli 2025 legten die Preise um 4,7 Prozent zu. Experten hatten hier 4,9 Prozent erwartet.

Die Erzeugerpreise dienen als frühe Hinweisgeber für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Diese sind im Juli um 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen, nach 3,5 Prozent im Juni. Die US-Notenbank Fed strebt eigentlich Werte von zwei Prozent an.

Der Präsident der regionalen US-Notenbank von Richmond, Tom Barkin, hat dennoch die Notwendigkeit einer weiteren Zinserhöhung in Frage gestellt. Ein Großteil der derzeitigen hohen Inflation sei auf Schocks wie höhere Zölle, Ölpreise und die hohe Nachfrage im Zuge des Ausbaus der Künstlichen Intelligenz zurückzuführen, sagte Barkin. Diese Preistreiber dürften nachlassen. Das derzeitige Zinsniveau sei zudem nach Ansicht vieler restriktiv genug, um die Inflation zu senken.

Zugleich äußerte er jedoch die Sorge, dass sich die Inflation stärker verfestigen könnte. Anhaltende Lieferkettenprobleme und das Risiko, dass die lange Zeit hoher Teuerung die Preiserwartungen von Unternehmen und Verbrauchern nach oben verschiebe, könnten am Ende doch noch eine weitere Zinserhöhung notwendig machen.

Quelle: ntv.de, rts

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