Amazon, Ford und EssoUS-Unternehmen steigern in Deutschland trotz Krisen ihren Umsatz

Die 50 größten US-Unternehmen in Deutschland haben ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf rund 218 Milliarden Euro gesteigert. Das geht aus einer Untersuchung der US-Handelskammer in Deutschland hervor. Die umsatzstärksten US-Unternehmen hierzulande sind demnach der Versandhändler Amazon, der Autohersteller Ford und der Ölkonzern ExxonMobil, der die Tankstellenkette Esso betreibt.
Besonders erfolgreich waren den Angaben zufolge Dienstleister und Händler sowie Unternehmen in den Bereichen Rohstoffe, Energie und Chemie. "Unternehmen dieser Branchen profitierten von der wirtschaftlichen Erholung nach Corona", erklärte die Handelskammer. Einen Rückgang verzeichnete hingegen die Automobilbranche. Die Zahl der Angestellten bei US-Unternehmen in Deutschland bleib stabil bei rund 275.000.
Einer Umfrage bei den Unternehmen zufolge hat Deutschland als Wirtschaftsstandort zuletzt etwas an Attraktivität eingebüßt. Im vergangenen Jahr gab es im Schnitt die Note 1,9, in diesem Jahr nur eine 2,4. Für das kommende Jahr erhält der Standort vorab die Note 2,7. Grund ist vor allem die unsichere Lage und die steigenden Kosten am Energie- und Rohstoffmarkt. Als mittelfristig die größte Herausforderung nennen die Unternehmen demnach aber weiterhin den Fachkräftemangel.