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Bitkom-Studie Umfassende Digitalisierung der Wirtschaft leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

26.02.2024, 11:08 Uhr
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Mit KI-Software kann man immer realistischere Fotos aus Text-Vorgaben erzeugen. (Symbolbild) (Foto: Peter Steffen/dpa)

Eine umfassende Digitalisierung der Wirtschaft leistet einer Studie zufolge einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Bei einer forcierten Umsetzung könne der jährliche CO2-Ausstoß bis 2030 um 73 Millionen Tonnen gesenkt werden, teilte der Digitalverband Bitkom unter Berufung auf die am Montag vorgestellte Studie "Klimaeffekte der Digitalisierung" mit. Dabei sei der zusätzliche Energieverbrauch durch Rechenzentren oder Endgeräte bereits berücksichtigt.

"Die Digitalisierung kann fast ein Viertel zu Deutschlands selbstgesteckten Klimazielen beitragen", sagte Verbandsvizepräsidentin Christina Raab. "Je ambitionierter der Einsatz digitaler Technologien vorangetrieben wird, desto größer sind die Einsparungen." Bei einer Digitalisierung im aktuellen Tempo würden 50 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr weniger ausgestoßen.

Der Löwenanteil der Einsparungen entfalle auf den Energiesektor, hieß es in der Studie weiter. Hier seien intelligente Stromnetze und Steuerungen für Solaranlagen oder Windparks die Schlüssel. Großes Potenzial böten auch vernetzte Gebäude, in denen beispielsweise Heizung oder Klimaanlage nutzungsabhängig automatisch geregelt würden. "Den Kampf für das Klima gewinnen wir nicht allein mit dicker Dämmung, wir gewinnen ihn in erster Linie mit smarter Steuerung", betonte Bitkom-Expertin Raab.

Quelle: ntv.de, rts

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