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Drogenlabore im großen StilUntersuchungshaft für Betreiber in Nordrhein-Westfalen und Niederlanden

17.07.2026, 14:52 Uhr
16-07-2026-Brandenburg-Ludwigsfelde-Ein-Mann-mit-Schutzanzug-geht-ueber-ein-abgesperrtes-Areal-eines-Firmengelaendes-Der-Zoll-und-die-Polizei-sind-weiter-im-Einsatz-gegen-ein-mutmassliches-Drogenlabor-im-Gewerbegebiet-Ludwigsfelde
Symbolbild. (Foto: dpa)

Wegen des Produktion und des Handels mit Drogen im großen Stil sind vier Männer in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden in Untersuchungshaft genommen worden.

Die Tatverdächtigen wurden bei mehreren Durchsuchungen zunächst vorläufig festgenommen, wie die Polizei in Mönchengladbach am Freitag mitteilte. Zwei weitere Männer seien nach zwischenzeitlicher Festnahme und der Prüfung von Haftgründen durch die Staatsanwaltschaft wieder entlassen worden.

Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, mehrere Labore zur Amphetaminproduktion in speziell dafür angemieteten Hallen betrieben zu haben. Seit 2025 sollen dabei Grundstoffe für die illegale Drogenproduktion im Tonnenbereich beschafft worden sein. Darüber hinaus sollen auch Produktionsabfälle illegal entsorgt worden sein.

Am Mittwoch durchsuchte die Polizei gemeinsam mit der EU-Polizeibehörde Europol Wohnungen in Mönchengladbach, Viersen, im Kreis Heinsberg und in den Niederlanden. Die Beamten beschlagnahmten mehrere Schusswaffen, darunter eine Maschinenpistole, mehrere Kilogramm Cannabis, eine fünfstellige Summe Bargeld sowie die Produkte zur Drogenherstellung.

Quelle: ntv.de, AFP

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