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Digitalverbande BitkomVerbraucher in Deutschland nutzen Smartphones immer länger

21.02.2023, 11:18 Uhr
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Eine Frau hält ein Smartphone in den Händen. (Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild)

Trotz schwächelnder Konjunktur und steigender Inflation sparen Verbraucher kaum bei ihren Smartphones. Sie nutzen ihre Geräte zwar länger als früher, greifen gleichzeitig aber zu höherpreisigen Geräten, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Digitalverbandes Bitkom.

Der Absatz von Mobiltelefonen werde 2023 voraussichtlich leicht auf 21,1 Millionen Einheiten zurückgehen. Wegen eines auf 563 Euro gestiegenen Durchschnittspreises wachse der Umsatz dagegen auf zwölf von 11,8 Milliarden Euro. "Die Verbraucherinnen und Verbraucher geben tendenziell mehr Geld aus, um länger Freude an ihren Geräten zu haben", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Markus Haas. Dies führe unter anderem dazu, dass gut die Hälfte aller Handys im Laufe ihrer Lebensdauer mindestens einmal repariert würden.

Inzwischen seien 23 Prozent aller Geräte zwei Jahre oder älter, ergab die Studie weiter. Dies sei im Vergleich zu 2021 fast eine Verdreifachung. Gleichzeitig sei die Quote der Smartphones, die jünger als zwölf Monate seien, in diesem Zeitraum auf 55 von 63 Prozent zurückgegangen. Ein Grund hierfür sei der Trend zu länger laufenden Finanzierungsangeboten, die hochpreisige Geräte für größere Kundengruppen erschwinglich machten, sagte Haas.

Quelle: ntv.de, rts

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