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Verhältnis sei derzeit in einer KrisePutin schließt "Wiederherstellung" von Beziehungen zu Europa nicht aus

27.03.2026, 16:28 Uhr
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Putin bleibt bei seinen Kriegszielen unbeirrt. (Archivbild) (Foto: Kristina Solovyova/Pool Sputnik )

Putin öffnet die Tür für Gespräche mit Europa – doch die Schuld für das zerrüttete Verhältnis sieht er nicht bei sich. Was hinter seiner Gesprächsbereitschaft steckt.

Russland schließt nach Worten von Präsident Wladimir Putin eine Wiederannäherung an die europäischen Staaten nicht aus. Es sei klar, dass das Verhältnis zu Europa derzeit in einer Krise sei, sagte Putin nach Kremlangaben bei einer Sitzung des russischen Sicherheitsrates in Moskau. «Wir haben eine Entwicklung dieser Beziehungen, eine Wiederherstellung dieser Beziehungen niemals abgelehnt», sagte er.

Als Ursache des Zerwürfnisses nannte er zum wiederholten Mal den Sturz des moskaufreundlichen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch nach Massenprotesten 2014. Putin sprach von einem Staatsstreich, der von den USA und mehreren europäischen Staaten unterstützt worden sei. Damit beginne «die Kette tragischer Ereignisse, die sich bis heute in der Ukraine abspielen».

Putin hatte 2014 auf das Machtvakuum in Kiew reagiert, indem er die ukrainische Halbinsel Krim Russland einverleibte und eine verdeckte Militäroperation in der Ostukraine begann. 2022 befahl er eine Invasion ins Nachbarland. Diese steckt nach vier Jahren militärisch fest. Moskau hält aber an seinen Kriegszielen fest und lehnt bislang eine Mitsprache Europas bei einer Friedensregelung ab.

Der Sicherheitsrat solle sich mit dem Stand der Beziehungen zu den europäischen Staaten, vor allem zur Europäischen Union befassen, sagte Putin. Die Bestandsaufnahme der Beziehungen lieferte bei der Sitzung Außenminister Sergej Lawrow, dessen Vortrag vom Kreml aber nicht zitiert wurde.

Quelle: ntv.de, dpa

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