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1751 TodesfälleWHO-Chef zu Gesprächen über Ebola-Bekämpfung erneut im Kongo

05.08.2026, 17:54 Uhr
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(Foto: -/XinHua/dpa)

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hat erneut die Demokratische Republik Kongo wegen der sich dort weiter ausbreitenden Ebola-Pandemie besucht.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hat erneut die Demokratische Republik Kongo wegen der sich dort weiter ausbreitenden Ebola-Pandemie besucht. Tedros landete am Dienstag in der Hauptstadt Kinshasa, am Mittwoch sollte er mit Präsident Felix Tshisekedi zusammentreffen, wie ein Sprecher der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Der WHO-Chef war bereits im Mai nach dem Ausbruch des Virus' in die Demokratische Republik Kongo gereist. Er besuchte dort die Provinz Ituri, in der fast 90 Prozent aller Fälle gemeldet wurden.

Am Wochenende hatte die UN-Gesundheitsorganisation gewarnt, dass sich das Virus in "außergewöhnlichem" Tempo ausbreite und die Maßnahmen der Gesundheitsdienste verstärkt werden müssen.

"Der Ebola-Ausbruch breitet sich leider immer noch schneller aus als die Maßnahmen ihn eindämmen können", betonte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic in Genf vor Journalisten. Die WHO benötige mehr finanzielle Mittel, "aber auch andere Ressourcen, um alle Bereiche der Maßnahmen auszuweiten: Behandlungskapazitäten, Rechercheteams vor Ort, Teams für sichere Bestattungen und Sozialarbeiter".

Die Demokratische Republik Kongo hatte den Ausbruch am 17. Mai offiziell erklärt. Seitdem hat die UNO 3874 bestätigte Fälle und 1751 Todesfälle verzeichnet.

Der Ausbruch betrifft fünf Provinzen im von jahrzehntelanger Gewalt geprägten Osten des Landes. Es handelt sich um den 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Verursacht wird er von der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus, gegen die es bislang weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt.

Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter übertragen und kann schweres hämorrhagisches Fieber auslösen. In den vergangenen 50 Jahren starben in Afrika mehr als 15.000 Menschen an der Krankheit.

Quelle: ntv.de, AFP

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