Zwischen 200 und 400 EuroWallboxen zum Aufladen von Elektroautos in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden

Wallboxen zum Aufladen von Elektroautos sind nach Angaben des ADAC in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden. Die Kosten seien von einem "oberen dreistelligen Bereich" gesunken; mittlerweile gebe es sie bereits im Preisbereich zwischen 200 und 400 Euro, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Das habe eine aktuelle Recherche in Online-Shops und Discountern ergeben.
Der ADAC habe 2021 und 2022 einige dieser jetzt preisreduzierten Wallboxen in ähnlicher Bauversion getestet und für gut befunden. Darunter seien Modelle der Hersteller ABL, Vestel, Keba und Heidelberg.
Das Elektroauto an einer Wallbox statt an der Haushaltssteckdose zu laden, sei sicherer und komfortabler, erklärte der ADAC. Es sei auch effizienter, weil es weniger Ladeverluste gebe. Deshalb könne sich die Anschaffung einer Wallbox "in wenigen Jahren" rechnen.
Der ADAC wies darauf hin, dass Wallboxen seit Beginn dieses Jahres laut Energiewirtschaftsgesetz steuerbar sein müssen, damit der Netzbetreiber bei potenzieller Netzüberlastung eingreifen kann. Bei Engpässen darf er die Leistung auf 4,2 Kilowatt reduzieren, allerdings die Wallbox nicht ganz abschalten.