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Petersberger KlimadialogWelthungerhilfe fordert von Industriestaaten ärmere Länder stärker zu unterstützen

19.07.2022, 09:13 Uhr
Eurobanknoten-liegen-auf-einem-Tisch
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. (Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Vor dem Abschluss des Petersberger Klimadialogs hat die Welthungerhilfe reiche Staaten aufgefordert, ärmere Länder bei der Anpassung an die Erderwärmung stärker zu unterstützen. "Industriestaaten müssen die Klima- und Anpassungsfinanzierung sichern", sagte Klimareferent Michael Kühn den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. Sie müssten dabei die schon vor Jahren erfolgte Zusage von 100 Milliarden Dollar pro Jahr für ärmere Länder zur Umstellung auf den Klimawandel "ab sofort umsetzen".

"50 Prozent der Klimafinanzierung muss für Anpassung bereitgestellt werden", forderte Kühn. Zudem müsse "eine Verdoppelung der Finanzierung bis 2025 angestrebt werden". Darüber hinaus müssten sich "zumindest die reichen Staaten" verpflichten, "die zusätzlichen energiepolitischen Herausforderungen, die durch den Ukraine-Krieg entstanden sind, nicht mit weiteren Subventionen in fossile Energien aufzufangen".

Am Dienstag endet der Petersberger Klimadialog im Auswärtigen Amt, an dem Vertreter aus 40 Staaten teilnehmen. Sie wollen die nächste Weltklimakonferenz Ende des Jahres vorbereiten. Ko-Gastgeber des Treffens sind Deutschland und Ägypten. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) informiert am frühen Nachmittag (13.00 Uhr) zusammen mit ihrem ägyptischen Kollegen Sameh Schukri über die Ergebnisse.

Quelle: ntv.de, AFP

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