Ergebnisse einer DatenanalyseWeniger Fluggäste im ersten Halbjahr von Störungen betroffen

In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2026 einer Datenanalyse zufolge 10,8 Millionen Passagiere von Flugausfällen und Verspätungen betroffen gewesen.
In der gesamten Europäischen Union erlebten in diesem Zeitraum fast 81,4 Millionen Fluggäste solche Störungen und damit etwa 1,7 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Reise-Tech-Unternehmen Airhelp am Freitag mitteilte. Die höchsten Verspätungs- und Ausfallquoten der untersuchten Länder verzeichneten demnach Griechenland, Portugal und Zypern.
Griechenland liegt auf Platz eins des Negativrankings mit einer Verspätungs- und Ausfallquote von 26,6 Prozent. "Das entspricht rund 3,9 Millionen Menschen", erklärte Airhelp. Portugal und Zypern folgen demnach mit 25,6 Prozent beziehungsweise 24,9 Prozent. "Deutschland teilt sich mit einer Quote von 21 Prozent mit Malta und der Dominikanischen Republik den 18. Platz der Länder mit den meisten Verspätungen und Ausfällen", fuhr das Unternehmen fort.
Der Studie zufolge liegen sieben der zehn pünktlichsten Länder in Süd- und Mittelamerika: Spitzenreiter ist Panama mit einem Anteil von 8,9 Prozent von Verspätungen und Ausfällen betroffenen Passagieren, danach kommen El Salvador und Guatemala. Vergleichsweise wenige Flugstörungen gab es auch in Peru, Chile und Ecuador.
Die Studie berücksichtigt den Angaben nach Länder mit mindestens einer Million Fluggästen im Untersuchungszeitraum. Bei den Flughäfen lag die Mindestanzahl bei 500.000 Fluggästen. Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Saudi-Arabien, Oman, Israel und Libanon bezog Airhelp aufgrund der unterschiedlichen politischen Rahmenbedingungen und der regionalen Lage nicht in den Gesamtvergleich mit ein. Für seine Datenbank kombiniert das Unternehmen nach eigenen Angaben eine Vielzahl von Quellen.